US-Preispolitik trifft Europas Pharmaindustrie

Steigender Preisdruck für europäische Hersteller

Medikamente auf Europäische Flagge
31.03.2026 | Artikel

Die Arzneimittelpreise in Deutschland und Europa stehen vor einem spürbaren Anstieg. Auslöser ist die von den USA verfolgte Preispolitik, mit der niedrigere Medikamentenpreise im amerikanischen Markt durchgesetzt werden sollen. Wie das Handelsblatt berichtet, überträgt dieser Ansatz den Preisdruck zunehmend auf Europa. Ziel ist es, sehr niedrige europäische Referenzpreise anzuheben, um Preisabschläge in den USA abzufedern.

Dr. Roman Hipp, Senior Partner bei Porsche Consulting, prognostiziert im Handelsblatt: „Schon in den kommenden Monaten dürften die Preise in Europa um etwa zehn Prozent steigen.“ Wie schnell Preisanpassungen erfolgen, hängt stark vom nationalen Preissystem ab. Verhandlungsbasierte Märkte wie Deutschland oder Frankreich können schneller reagieren als ausschreibungsgetriebene Systeme. Aus Sicht der USA profitierte Europa lange von amerikanisch finanzierter pharmazeutischer Innovation bei gleichzeitig deutlich niedrigeren Preisen von 50 bis 70 Prozent.

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel im Handelsblatt (Paywall).

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