VON ROLAND SITZBERGER, PARTNER, PORSCHE CONSULTING
Die Bauindustrie muss jetzt die Weichen stellen – bei Wirtschaftlichkeit, Fachpersonal und auch bei den gesellschaftspolitischen Zielen wie der Wohnungsnot. Große Projektentwickler und Bauunternehmen wie Ten Brinke wollen nicht länger zuschauen, wie die Branche und ebenso ihre Auftraggeber unter traditionellen Arbeitsmustern gleich mehrfach leiden: Geld- und Zeitverluste durch zu viele Schnittstellen von der Planung bis zur Schlüsselübergabe, Fachkräftemangel und Materialengpässe sind die häufigsten Hindernisse.
Deshalb ist der Weg richtig, den Ten Brinke einschlägt. Zuverlässigkeit steht im Mittelpunkt. Ten Brinke nimmt das gesamte Projekt zentral in die Hand, garantiert für Preis, Pünktlichkeit und Präzision in der Ausführung. Das erfordert eine Organisation, die vorausschauend und ganzheitlich plant, lückenlos kommuniziert, kooperativ und aufeinander eingespielt umsetzt und die Gesamtverantwortung trägt. Dazu braucht es einen starken Prozess, der das optimale Hand-in-Hand-Arbeiten unterstützt. Von dieser Transparenz profitiert der Kunde.
Neben dem Prozess sind das richtige Produkt und eine effiziente Produktion zwei weitere wichtige Säulen, die wir als Berater bei der Transformation der Bauindustrie in den Mittelpunkt stellen. Ohne konsequente Kunden- und Produktorientierung kann keine sinnvolle Vorfertigung entstehen. Die ist aber wichtig. Denn die Branchenkenner von Porsche Consulting wissen aus tiefgreifenden Analysen: Ein gut geplantes Bauvorhaben aus clever gestalteten, vorgefertigten Modulen zu errichten, hebt die Qualität, verhindert Probleme an Schnittstellen verschiedener Gewerke, begegnet Zeitverlusten durch Mangel an Fachkräften und Materialverfügbarkeit oder Schlechtwetter und ermöglicht obendrein das Einhalten des vereinbarten Budgets.
So können Wohnanlagen zuverlässiger errichtet werden, wenn zum Beispiel der Sanitärbereich als „Fertigbad“ in einer Fabrik entsteht, per Tieflader pünktlich zur Baustelle transportiert und per Mobilkran eingeschwenkt wird. Alles ist vorbereitet, lediglich die Anschlüsse der verschiedenen Medien müssen noch via Schnellkupplungen miteinander verbunden werden. Plug and play!
Das Bad ist ein Paradebeispiel – weil hier diverse Gewerke auf engstem Raum und in kürzester Zeit ein gemeinsames Produkt herstellen und abliefern müssen. In der Fließfertigung einer Fabrik ist das wesentlich effizienter möglich. Die Individualität behindert das nicht. Die Automobilindustrie macht es vor: Jedes Fahrzeug kann aus einer Fülle von Optionen so ausgestattet werden, wie es der Kunde nach seinen persönlichen Vorstellungen konfiguriert. Das ist auch bei variantenreichen Sanitärobjekten, Installationen, Fliesen und Farben im Bad kein Hexenwerk. Und das Personal wird direkt in der Fabrik exakt für seine Aufgaben qualifiziert und zentral weitergebildet. Das ist bei der heute rasch zunehmenden Technologisierung ein wichtiger Faktor.
Auch außerhalb des Bades ist Vorfertigung ein Schlüssel zum effizienten, qualitativ hochwertigen Bauen und zur Vermeidung von Nachträgen und Mängelanzeigen. Die schnell fortschreitende Digitalisierung hilft dabei, den Hochbau auf eine neue Stufe zu stellen. In der Branche sind Umdenken und Lernen gefragt. Unternehmen, die dazu jetzt bereit sind, schaffen ein solides Fundament für die Zukunft.