Der Deutsche Gründerpreis: Gründergeist wird belohnt
Michael Tribus, Senior Partner und Branchenleiter für den Bereich Konsumgüter und Handel bei Porsche Consulting
© Porsche Consulting
Unternehmertum heißt, den Mut zu haben, Dinge anzupacken. Und neuzugestalten. Ganz konkret: an den Innovationen von morgen zu arbeiten. Dafür braucht es nicht nur geniale Ideen, sondern auch die richtigen Persönlichkeiten dahinter. Menschen, die sich trotz hoher Risiken nicht scheuen, mit Herzblut und hohem Einsatz daran zu arbeiten, Visionen in Unternehmungen zu verwandeln. Dafür steht der Deutsche Gründerpreis. Im Verbund mit dem Magazin Stern (ab 2025: F.A.Z.), den Sparkassen, dem Zweiten Deutschen Fernsehen und Porsche kürt der Deutsche Gründerpreis jedes Jahr seit 2002 herausragende unternehmerische Leistungen in den Kategorien „Schüler:innen“, „StartUp“, „Aufsteiger“ und „Lebenswerk“. Es geht darum, die Talente zu finden, die die großen Unternehmer der Zukunft in Deutschland sein können. Davon gibt es nicht viele. Wir suchen die Besten jedes Jahr.
Das ist uns mit einem Großteil der Unternehmen, die wir ausgezeichnet haben, auch gelungen. Viele der Gewinnerfirmen haben eine hohe Relevanz für den Standort Deutschland. Ganz vorne mit dabei, wenn es um Innovationsthemen geht, ist zum Beispiel Aleph Alpha, das größte deutsche KI-Unternehmen. Die Gründer haben eine eigene KI entwickelt, die durchaus mit OpenAI wettbewerbsfähig ist. Aber auch die Gründerpreisgewinner von Tonies haben mit ihrer Toniebox und ihren innovativen Hörspielen für Kinder das Marktsegment neu interpretiert. In nur sieben Jahren nach Gründung haben sie einen sehr erfolgreichen Börsengang hingelegt. Oder, um ein weiteres herausragendes Beispiel zu nennen, das Start-up Traceless Materials. Das Gründerteam leistet mit seinem innovativen Kunststoffersatz einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt.
Wichtig ist uns, neben dem Aufspüren der besten Jungunternehmerinnen und -unternehmer in Deutschland, eine Community zu schaffen. Eine Community, in der sich die Toptalente vernetzen und den Unternehmergeist weitertragen können. Es ist inspirierend zu sehen, dass es Menschen in Deutschland gibt, die die Ärmel hochkrempeln. Die sich trauen, ins kalte Wasser zu springen. Die den Mut haben, gegen alle widrigen Umstände von außen, wie Bürokratie, Politik und Geldknappheit mit Blick auf die Finanzierung, durchzustarten – und erfolgreich damit sind.
Diesen Unternehmergeist möchten wir von Porsche Consulting mit unserem Engagement fördern, indem wir unsere Expertise und Erfahrung weitergeben, wie man effiziente Unternehmen aufbaut. Alle sechs nominierten Finalisten der Kategorien „StartUp“ und „Aufsteiger“ erhalten eine vierwöchige Beratung von uns. Wir helfen den Gründerinnen und Gründern sehr zielgerichtet in ihrer jeweiligen Situation. Je nach Unternehmensgröße gibt es verschiedene Schwerpunkte. Aber meistens geht es um die folgenden Fragestellungen: Wie kann die Organisation skaliert werden? Wie gelingt es, Investoren zu überzeugen? Wie gelingt der Eintritt in neue Märkte? Wie schafft man es, die Organisation richtig zu strukturieren und aufzubauen?