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Business-Flüge: Die Kleinen kommen groß raus

Nachhaltige Mobilität für Geschäftsreisende.

Das Kurzstreckenflugzeug Dornier 328. Mit wasserstoffelektrischem Antrieb soll es künftig bis zu 40 Geschäftsreisende schnell und nachhaltig zum nächsten Termin bringen und dafür Regionalflughäfen bevorzugen. Foto: STR Airport/H2Fly

Kurze Strecken per Flugzeug zurückzulegen wird angesichts der Bestrebungen, die Klimaschutzziele zu erreichen, seit geraumer Zeit massiv kritisiert. Doch die Geschäftswelt bleibt auf schnelle Verbindungen angewiesen. Regionalflughäfen, die zwar für ihr unmittelbares Umland positive Effekte haben, aber bisher in der Mehrzahl nicht wirtschaftlich betrieben werden können und deshalb skeptisch betrachtet werden, könnten künftig hier einen entscheidenden Beitrag leisten. „Mit innovativen Geschäftsstrategien können Kurzstreckenflüge als schnelle Verbindung beibehalten werden“, ist sich Luftfahrtexperte Marc Landgraf von Porsche Consulting sicher.

Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH und Mitglied im Aufsichtsrat der Baden-Airpark GmbH, ist überzeugt, dass Regionalflughäfen für den notwendigen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit gute Karten haben. Er schaut dabei auch auf seinen regionalen Airport zwischen dem Rhein und der A5: „Wir haben hier Platz, auch Neues auszuprobieren: Photovoltaikanlagen und E-Ladestationen.“ An Letzteren fehlt es für Elektroflieger bisher bundesweit fast völlig. Auch gibt es noch keine einheitlichen Standards für eine Ladeinfrastruktur. Hinzu kommen die Herausforderungen der Wartung der fliegenden Stromer. Benötigt wird ein flächendeckendes Netz an Wartungsstationen mit speziell ausgebildeten Technikern. Der Aufbau wird Zeit und Geld kosten. Die Wartung eines Elektroflugzeugs dagegen – und das ist das Positive daran – ist vergleichbar mit dem eines E-Autos: einfach und günstig.

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