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Data Mining in der Wüste

Der chilenische Kupferproduzent Codelco zeigt, wie der digitale Umbau gelingt.

Eine von Codelcos neuesten Kupferminen ist die 2010 eröffnete Ministro Hales im Norden von Chile, in der Nähe der Stadt Calama. Hier werden Kupfer und Silber von der Oberfläche abgetragen. Foto: Porsche Consulting

Im Vergleich zur chilenischen Atacama-Wüste nimmt sich das Death Valley fast angenehm aus. Am trockensten Ort der Welt hat es stellenweise seit Jahrzehnten nicht geregnet und die Temperaturen schwanken zwischen 30 Grad am Tag und bis zu minus 15 Grad nachts. In der Region Antofagasta klaffen gewaltige Krater in der Landschaft – in einem davon befindet sich das Kupferbergwerk Gabriela Mistral.

Fahrer sucht man hinter dem Steuer der 30 Tonnen schweren Komatsu-Kipplader dort vergeblich. Die gelben Lkw der Modellreihe 930E4 AT werden von intelligenter Software durch die 4,6 Quadratkilometer große und 290 Meter tiefe Grube gesteuert, wo sie Tag für Tag 210.000 Tonnen kupfererzhaltiges Gestein abtransportieren. Dank einer Flotte von 17 autonomen Kippladern ist die 2008 eingeweihte Mine des chilenischen Herstellers Codelco die modernste ihrer Art weltweit. Roboter prüfen vor anstehenden Wartungsarbeiten, ob Gerätschaften zum Bohren und Laden von Gestein wirklich reparaturbedürftig sind, sodass sich Mitarbeiter auf wichtige, hochwertige Tätigkeiten konzentrieren können.


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