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Der Öl-Trick beim Wasserstoff 

Hydrogenious mit cleverer Idee im Gründerpreis-Finale.

Das Hydrogenious-Konzept im Modell: In Öl gespeicherter Wasserstoff kann von der Produktionsanlage auf verschiedenen Wegen kostengünstig zum Einsatzort transportiert werden.  Foto: Hydrogenious

Die Hydrogenious LOHC Technologies GmbH hat eine Technologie entwickelt, um das leicht entzündliche Gas Wasserstoff an Öl zu binden. Dafür wurde das Unternehmen für den Deutschen Gründerpreis 2021 nominiert. Porsche Consulting wird Hydrogenious bei der Entwicklung einer Strategie zur weiteren Skalierung des Unternehmens unterstützen.

Grüner Wasserstoff gilt als einer der wichtigsten Bausteine der angestrebten Energiewende. In vielen Bereichen der Wirtschaft, von der Stahlerzeugung bis zur Glasproduktion, wird der durch Elektrolyse aus erneuerbaren Energien wie Wind oder Sonne erzeugte Stoff, bei dessen Herstellung keine schädlichen Treibhausgase entstehen, eine essenzielle Rolle für die Transformation spielen. Eine Herausforderung ist, den grünen Wasserstoff in ausreichender Menge und wirtschaftlich vernünftig verfügbar zu machen. Deshalb kommt dem Import aus Regionen wie Spanien, dem Mittleren Osten, Afrika oder Australien eine Schlüsselrolle zu. Ein Problem stellen bisher allerdings die Speicherung und der Transport des leicht entzündlichen Gases dar. Das Erlanger Unternehmen Hydrogenious LOHC Technologies hat eine Lösung: Bei dem Verfahren wird der grüne Wasserstoff an ein Öl gebunden. So kann er „verpackt im Öl“ bei Umgebungsbedingungen gespeichert und transportiert werden. Später wird das Gas wieder freigesetzt, das Öl für die nächste Ladung wiederverwendet.

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