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Schwerstarbeit leichter gemacht

Deutscher Gründerpreis für Start-up German Bionic Systems.

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut, Eberhard Weiblen (CEO Porsche Consulting), Dr. Peter Heiligensetzer (German Bionic Systems), Armin G. Schmidt (German Bionic Systems) und Oliver Blume (CEO Porsche). Foto: Porsche Consulting
Gastgeber im Zollernhof war Theo Koll. Der Politik-Journalist ist Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios. Foto: Porsche Consulting
Erste Reihe: Helmut Schleweis (Präsident Deutscher Sparkassen- und Giroverband), Stern-Chefredakteurin Anna-Beeke Gretemeier, Oliver Blume (Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG) und Julia Jäkel (CEO Gruner + Jahr). Foto: Porsche Consulting
ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut begrüßte rund 400 Gäste aus Wirtschaft und Bundespolitik bei der Preisverleihung in Berlins Mitte, Unter den Linden. Foto: Porsche Consulting
Machen Schwerstarbeit leichter: Den Cousins Dr. Peter Heiligensetzer und Armin G. Schmidt (rechts) hilft der Gründerpreis bei der Geschäftsentwicklung: Sie bekommen eine Top-Beratung von Porsche Consulting. Foto: Porsche Consulting
Berliner Freundeskreis: Maria Koteneva, Frau des früheren Russland-Botschafters in der Hauptstadt, erzählte Eberhard Weiblen (CEO Porsche Consulting) und Kommunikator Heiner von der Laden von ihrer Liebe zu Berlin und den Berlinern. Foto: Porsche Consulting
Guter Ton: Unternehmerin Marianne Burmester und Tochter Dina Hoenge (Burmester Audiosysteme) sorgen beruflich für feinsten Klang und sind Klientinnen von Porsche Consulting. Beim Gründerpreis ließen sie sich von Start-ups inspirieren. Foto: Porsche Consulting
Grund zu großer Freude: ZDF-Moderatorin Barbara Hahlweg und Eberhard Weiblen (CEO Porsche Consulting) haben in den vergangenen Jahren schon viele glückliche Preisträger gekürt. Foto: Porsche Consulting
Unter den Linden, im Herzen Berlins, erhielten die Gewinner des Deutschen Gründerpreises 2019 ihre Auszeichnungen. Für die Gala hatte das ZDF am 2. Juli sein Hauptstadt-Studio freigeräumt. Foto: Porsche Consulting

Sie wollen Menschen helfen, die Schwerstarbeit leisten müssen. Die Augsburger Cousins Peter Heiligensetzer und Armin Schmidt haben „Kraftanzüge“ entwickelt und marktreif gemacht, die beim Heben und Transportieren großer Lasten bis zu 25 Kilogramm kompensieren. Dafür wurden sie am 2. Juli 2019 in Berlin mit dem begehrten Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet. Laudator Oliver Blume, Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG, lobte im ZDF-Hauptstadtstudio vor 400 Gästen die Erfindung – das so genannte Exoskelett: „Der Roboter imitiert nicht nur Bewegungsabläufe. Er lernt auch neue hinzu und erkennt individuelle Bewegungsmuster. Mir fallen auf Anhieb viele Bereiche ein, in denen man Exoskelette einsetzen kann“, sagte der Chef des Sportwagenherstellers, „in der Produktion, in der Logistik und sogar in der Pflege von Menschen.“ Blume zeigte sich überzeugt, dass solche „Kraftanzüge“ die Arbeit an vielen Stellen verändert wird, sie menschlicher, nachhaltiger und einfacher machen werde. Den glücklichen Gründern wünschte der Porsche-Chef, dass der Preis „so etwas wie ein Exoskelett für ihr Geschäft“ werde. Blume: „Eine kleine Hilfe für Ihren ganz großen Durchbruch. Das würde uns alle freuen!“

Mit dem Deutschen Gründerpreis ist für Peter Heiligensetzer und Armin Schmidt eine wertvolle Unterstützung verbunden. Praxiserfahrene Spezialisten der Managementberatung Porsche Consulting, Tochter des Zuffenhausener Sportwagenherstellers, werden German Bionic Systems bei der Weiterentwicklung ihres jungen Geschäfts und des High-Tech-Produkts für die Industrie 4.0 intensiv unterstützen. Ein erster Schritt ist bereits gemacht: In Japan hat die Firma, die 2016 angefangen hat, ein Büro in Tokio eröffnet.