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Die Autoindustrie wird aufgeladen

Der Batteriezellen-Hersteller LG Chem stellt sich mit seinem riesigen Werk in Polen auf die Schwankungen des Marktes ein.

Auf der Überholspur: Mit neuen Modellen wie dem ID.3 von Volkswagen soll die Wende zur Elektromobilität angekurbelt werden. Das Elektrofahrzeug basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) des Konzerns. Foto: Volkswagen AG/Oliver Killig

Die wachsende Verbreitung elektrischer Antriebe in Kraftfahrzeugen lässt die Nachfrage nach Batterien stetig steigen. Es wird erwartet, dass sich der Marktanteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen von weniger als 10 Prozent im Jahr 2018 auf mehr als 90 Prozent im Jahr 2050 erhöht, während sich die Anzahl der jährlich produzierten Pkw weltweit im gleichen Zeitraum verdoppelt. Damit der enorme Bedarf an Batterien gedeckt werden kann, steigt die in Gigawatt gemessene Fertigungskapazität im gleichen Zeitraum Prognosen zufolge auf das Siebzehnfache.

LG Chem, dem Börsenwert nach die Nummer vier unter den Chemiekonzernen weltweit, blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung auf dem Batteriemarkt zurück. Im Jahr 2018 errichtete das Unternehmen die größte europäische Produktionsstätte für Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos. Das Werk nahe Wrocław (Breslau) in Polen ist vier Mal größer als Gigafactory 1 von Tesla in den USA. Hier entstehen auf mehr als 50 Fertigungsstraßen sowohl einzelne Batteriezellen als auch Komplettbatterien für die europäischen Automobilhersteller. Allerdings muss sich LG Chem trotz der guten Wachstumsaussichten ständig neu auf die sich rasant wandelnden Marktbedingungen einstellen. Will man mit den beispiellosen Nachfrage- und Wachstumsraten Schritt halten, so bedarf es einer kontinuierlichen Optimierung von Prozessen und Abstimmungen mit den Erstausrüstern.

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