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Die flexible Fabrik von ABB

Wie Roboter eine kundenspezifische Massenfertigung ermöglichen.

Der kollaborative Roboter YuMi nutzt Kameraerkennung, um festzustellen, welche Teile vor ihm liegen, und kann sie mit seinen flexiblen Greifhänden bewegen. So kann er winzige Teile in der Elektronikindustrie montieren oder mit medizinischen Proben umgehen – ohne jedes Infektionsrisiko für seine menschlichen Kollegen. Die Software von YuMi erlaubt außerdem die Verbindung mit älterer Computertechnik in Laboren und Fabriken. Foto: Porsche Consulting

Individualisierung und automatisierte Massenproduktion waren einmal die zwei Enden des Fertigungsspektrums. Heute nähern sich beide einander an. Nehmen wir eine Abfüllanlage: Maschinen befüllen bis zu 50.000 Flaschen pro Tag. So ein Prozess liefert große Mengen eines standardisierten Produktes mit hoher Geschwindigkeit. Aber in dieser Fertigungslinie sind nun Roboter integriert, die einzelne Flaschen entnehmen und auf fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) legen, die sie zu einer separaten Station transportieren. Hier wird eine kleine Charge mit einer anderen Zutat befüllt oder erhält ein spezielles Etikett. Unabhängig vom Anpassungsprozess geschieht das schnell, effizient und automatisch, ohne dass die Hauptproduktionslinie unterbrochen wird.

Ein Unternehmen, das bei dieser Entwicklung ganz vorn mit dabei ist, ist ABB. „Der Schlüsselbegriff lautet Flexibilität“, sagt Javier Rodriguez, Vice President of Strategy für den Unternehmensbereich Robotics bei ABB. Er sitzt im lokalen ABB-Standort für Robotik in Baden, Schweiz, und ist umgeben von einigen der neuesten Roboter. Einer nimmt Besuchern den Mantel ab, ein anderer prüft und sortiert Arzneimittelflaschen. Sie sind geschickt, effizient und beunruhigend anthropomorph.

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