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Die neue Leichtigkeit

Warum die DZ Bank alle Kreditakten vernichtet.

Erleichterung pur: Vera Buck hat als Projektleiterin dafür gesorgt, dass die DZ Bank um 16,5 Tonnen Papier leichter wurde. Kreditakten werden jetzt nur noch digital geführt. Foto: Porsche Consulting

Dass sie sich einmal mit den Maßen von Lkw-Laderampen oder der zulässigen Last von Aufzügen beschäftigen würde, hätte sich Vera Buck nie träumen lassen. Doch ausgerechnet die Digitalisierung bei der DZ Bank stellte die erfahrene Projektmanagerin vor solch handfesten Fragen. „Wir ändern die Bank“, so bringt sie die Aufgabe auf den Punkt, vor der sie und ihre Kollegen täglich stehen. Und es war eine radikale Änderung, die das Projektteam und Berater von Porsche Consulting seit dem Start des Digitalprojekts 2014 bei Deutschlands zweitgrößter Bank sich vorgenommen haben. Sie haben das zentrale Arbeitsmittel der Mitarbeiter im Kreditbereich abgeschafft: die Kreditakten – zumindest physisch.

Woche für Woche fuhr ein Siebeneinhalbtonner vor einem der sieben Standorte in Deutschland vor, um bis zu 500 Akten – feinsäuberlich in versiegelten Containern verpackt – abzuholen und sie zu einem Scan- Dienstleister zu bringen. 16,5 Tonnen Papier – so viel wie elf Porsche 911 – wurden in einem Zeitraum von mehr als zwei Jahren digitalisiert. Aufeinandergestapelt würden die 37.000 Ordner vierzehn Mal so hoch in den Himmel ragen wie der 208 Meter hohe Turm der Zentrale der DZ Bank in Frankfurt am Main. Ein Projekt, das allen Beteiligten einiges abverlangte. „Für viele Mitarbeiter war es sehr ungewohnt, ‚ihre‘ Akten herauszugeben“, so Buck, „aber die Zeit war einfach reif.“ Heute fehlt in den Büros der Mitarbeiter von Akten jede Spur.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel aus dem neuen Porsche Consulting Magazin: Die neue Leichtigkeit