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Mehr Wert mit Keramik

Wie Henri Steinmetz die Firma CeramTec neu ausrichtet.

Henri Steinmetz, CEO von CeramTec, mit der Skulptur eines künstlichen Hüftgelenks am Firmensitz in Plochingen. Der Keramik-Spezialist zählt bei Hüftgelenkimplantaten zur Weltspitze. Foto: Porsche Consulting.

CeramTec hat seine Organisation innerhalb kürzester Zeit umgeformt. Mit einem klaren Ziel: Komplexität reduzieren, Wert steigern. Jetzt nimmt das Unternehmen Kurs auf die Marktführerschaft.

Auf den ersten Blick schien alles gut. CeramTec, ein international agierender Spezialist für technische Keramik, konnte schwarze Zahlen und ein breites Portfolio an leistungsfähigen Produkten vorweisen. Bei dem Traditionsunternehmen aus dem süddeutschen Ort Plochingen sah man deshalb lange keinen Grund, irgendetwas zu verändern. Doch selbst die beste Ingenieurskunst allein ist kein Garant für Erfolg auf dem Weltmarkt. Als Henri Steinmetz im März 2016 den Posten des CEO übernahm, blickte er tief in die Arbeitsweise des Unternehmens – und er sah dunkle Wolken am Horizont heraufziehen. „Wir waren eigentlich in einer sehr guten Position, hatten eine gute Ausgangsbasis. Es war aber klar, dass wir uns weiterentwickeln mussten“. Jetzt war schnelles Handeln gefragt. Dem alleinigen Anteilseigner, der Private-Equity-Firma Cinven, sollte bald eine deutliche Wertsteigerung präsentiert werden.

Vom Technologiechampion zum Marktführer

Steinmetz will das Unternehmen vom Technologie- zum Marktführer umformen. Aus früheren Zeiten waren die Schwaben es gewohnt, dass Kunden mit ihren Vorstellungen auf das Unternehmen zukamen. Heute müsse CeramTec selbst aktiv werden, um das Feld nicht anderen zu überlassen, so der erfahrene Manager. „Es geht darum, besser zu verstehen, was die internationalen Kunden in Zukunft wünschen und ihnen genau diese Wünsche zu erfüllen. Nicht mehr und nicht weniger“, sagt Steinmetz.

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