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Video: Christoph Keese über die digitale Transformation

„Deutsche Unternehmen haben bisher keinen weltweiten Erfolg.“

 

Christoph Keese im Berliner Inkubator Axel Springer Plug and Play. Foto: Porsche Consulting
Euro-Paletten sind Pflicht. Chefsessel passé. Der Journalist und Wirtschaftswissenschaftler Christoph Keese, Jahrgang 1964, ist zuständig für die Digitalisierung im Medienkonzern Axel Springer SE. Foto: Porsche Consulting
„Mit den Technologien des 21. Jahrhunderts haben deutsche Unternehmen bisher noch keinen weltweit durchschlagenden Erfolg“, lautet die These von Christoph Keese. Foto: Porsche Consulting
In seinem Buch „Silicon Germany“ macht der frühere Chefredakteur der Welt am Sonntag eine schonungslose Bestandsaufnahme. Seine Frage: Schaffen deutsche Unternehmen die digitale Transformation? Foto: Porsche Consulting

Deutsche Industrie- und Wirtschaftsunternehmen sind bei der digitalen Transformation im Rückstand, bilanziert Christoph Keese. „Mit den Technologien des 21. Jahrhunderts haben deutsche Unternehmen bisher noch keinen weltweit durchschlagenden Erfolg“, sagt Keese im Videointerview mit der Managementberatung Porsche Consulting. Der Wirtschaftswissenschaftler und Journalist, im Medienkonzern Axel Springer SE verantwortlich für die Digitalisierung, hat die deutsche Wirtschaft einem Praxistest unterzogen. Sein persönliches Urteil ist hart: „Wir können alles außer digital. Viele deutsche Produkte sind als Maschinen mechanisch gut, aber digital und von der Benutzeroberfläche her, gelinde gesagt, eine Katastrophe.“ Der Buchautor („Silicon Germany“) sieht dringenden Bedarf für Veränderungen: „Gerade traditionsreiche Hersteller müssen verstehen, dass die mechanische Qualität eines Produktes wichtig, aber nicht ausreichend ist, um heutzutage einen Produkterfolg zu erreichen.“

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