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Warum in der digitalen Welt die Decken dunkel sind

Johann Jungwirth, Leiter Mobility Services des Volkswagen-Konzerns, im Interview.

Ideen sofort in Prototypen verwandeln und ausprobieren: Im Raum 10 X in der IT-City von Volkswagen in Wolfsburg herrschen Idealbedingungen, um zehn Mal schneller zu sein als bisher. Foto: Porsche Consulting

Erinnern Sie sich eigentlich noch an Ihr erstes Auto?

Johann Jungwirth: Natürlich, das erste eigene Auto war für mich ein Meilenstein in meinem Leben. Ich habe gleich mit 18 Jahren meinen Führerschein gemacht und mir einen roten Golf TDI gekauft. Einsteigen und fahren, wohin ich will – das war ein unglaubliches Gefühl von Freiheit, das ich sehr genossen habe.

Werden künftige Generationen dieses Gefühl so überhaupt noch kennen?

Ich glaube diejenigen, die nach uns kommen, werden anders darüber denken. Die nächste Generation wird uns wohl eher dafür bedauern, dass ihre Eltern und Großeltern noch selbst fahren mussten. Für sie wird es ganz selbstverständlich sein, die Zeit, die sie unterwegs verbringen, für Schöneres und Nützlicheres zu verwenden als Lenken und Pedale zu bedienen. Die autonom fahrenden Autos werden deshalb auch ganz anders gestaltet sein, als das heute der Fall ist.

Inwiefern ändert sich die Gestaltung? 

Das Interieur ist das neue Exterieur. Im Innenraum spielt die Musik – bei manchen sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Fahrzeug kann künftig ein Proberaum, ein Fitnessstudio, eine Lounge, ein Kinosaal oder ein Büro sein. Wie ein Zimmer im Haus ist das Innere völlig frei gestaltbar. Das sehe ich als Riesenchance für unsere Marken, gerade im Premiumsegment.
 

Lesen Sie hier das vollständige Interview aus dem neuen Porsche Consulting Magazin.