News

Wie Gigafactories ein Giga-Geschäft werden

Beim Elektroauto kommt es auf die Batterie an – nur der Hersteller, der ihre Technik beherrscht und zu konkurrenzfähigen Preisen produzieren kann, wird im Wettbewerb bestehen.

Die Batteriezellen sind die Herzstücke einer Batterie. In ihrem Gehäuse befinden sich Kathode, Anode, Separator und Elektrolyt. Die Zellkosten lassen sich durch Optimierung des eingesetzten Materials, effizientere Verfahren bei der Herstellung, intelligente Skalierung sowie die Wahl eines geeigneten Standorts von 95 Euro pro Kilowattstunde auf 55 Euro bis zum Jahr 2030 reduzieren.  Foto: Porsche Consulting/Florian Müller

Die Zahl der Menschen, die sich für Elektrofahrzeuge entscheiden, steigt kontinuierlich, auch dank zusätzlicher Anreize für Neuwagenkunden. Nun muss die Industrie handeln und schnell Fabriken für die Akkumulatoren bauen, auch in Europa. Diese sogenannten Gigafactories erfordern gigantische Investitionen. Doch wie und wo wird daraus ein rentables Geschäft? In einer umfassenden Analyse hat ein Expertenteam von Porsche Consulting Chancen und Risiken gegenübergestellt. Im Fokus: moderne Batterietechnologien, effiziente Produktionsprozesse, der passende Standort und die richtige Skalierung für eine nachhaltige Produktion in Europa.

EU-Länder setzen auf Elektromobilität

Was im konventionellen Fahrzeug der Motor ist, ist im Elektroauto die Batterie. Sie hat großen Einfluss auf Reichweite und Schnellladeverhalten. Beim Gesamtpreis des Fahrzeugs schlagen die Batteriekosten im Jahr 2021 mit bis zu 40 Prozent zu Buche. Das macht die Elektromobilität bislang vergleichsweise teurer. Außerdem sind die Batteriegröße und damit die Reichweite des Fahrzeugs wichtige Kaufkriterien für die Kunden. Dennoch: Im Vorjahr 2020 stieg die Zahl der in der Europäischen Union (EU) neu zugelassenen Elektrofahrzeuge auf ein Rekordhoch von mehr als einer Million, ermittelte der europäische Branchenverband ACEA. Noch locken Kaufprämien die Kunden. Der Grund: Insbesondere die EU-Länder setzen auf Elektromobilität, um die Ende 2019 im „Green Deal“ gesteckten Klimaziele zu erfüllen.

Lesen Sie den vollständigen Text im Porsche Consulting Magazin