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Video: Neues Kleid für den Jungfernstieg

Wie Hamburg seine S-Bahnhöfe attraktiver macht.

Mit Georg Mühl und Lars Mühl, Senior- und Juniorchef von „Mühl Naturstein“, bespricht Porsche-Berater Johannes Ditandy das Vorgehen. Im Taktbereichsplan ist die schrittweise Erneuerung des Bodenbelags an den Hamburger S-Bahnhöfen „Jungfernstieg“ und „Stadthausbrücke“ exakt festgelegt. Foto: Porsche Consulting.
Im ersten Schritt werden die Fliesen der alten Hintergleiswand an der Station „Stadthausbrücke“ abgebrochen. Foto: Porsche Consulting.
Mit dem Abbruchhammer entfernen Arbeiter den rund 40 Jahre alten Wandbelag. Foto: Porsche Consulting.
Abschnitt für Abschnitt erfolgt der Abbruch der alten Fliesen an der Hintergleiswand. Dabei orientieren sich alle Beteiligten am Zeittakt, der bereits in der Planung fixiert wurde. Foto: Porsche Consulting.
Technische Anlagen wie die aus dem Tunnel ins Freie führende Fahrtreppe werden während der staubigen Abbrucharbeiten geschützt. Foto: Porsche Consulting.
Parallel zu den Arbeiten an der „Stadthausbrücke“ wird am Bahnhof „Jungfernstieg“ der Bahnsteigbelag mit einem Meißelhammer abgebrochen. Foto: Porsche Consulting.
Große Mengen Bauschutt liegen in einem offenen Flachwagen. Das alte Material muss auf dem Schienenweg abtransportiert werden. Foto: Porsche Consulting.
Weil im Bahnhof „Jungfernstieg“ mehrere unterirdische Etagen saniert wurden, musste Bauschutt aus den oberen Ebenen mühsam per Schubkarren zum Abtransport an den S-Bahnsteig gerollt werden. 700 Tonnen kamen dabei zusammen. Auch diese Arbeit wurde schon in der Planung in den Zeittakt integriert. Foto: Porsche Consulting.
Schiff als Projektbüro: Täglich findet an Bord des Alsterdampfers „Susebek“ eine Baubesprechung statt. Hier wird der Arbeitsfortschritt überprüft. Auf kritische Abweichungen von der Planung reagiert das Team sofort. Foto: Porsche Consulting
Um das Verlegen des neuen Bodenbelags effizient zu gestalten, werden immer nur genauso viele Fliesen angeliefert wie gerade benötigt werden. Das spart Platz und unnötige Zwischenlager. Foto: Porsche Consulting.
Zu Spitzenzeiten sind 90 Arbeiter am S-Bahnhof „Jungfernstieg“ beschäftigt, wie hier beim Verlegen der neuen Bodenplatten. Foto: Porsche Consulting.
Der neue Bahnsteigbelag wird abschnittweise verlegt. Die Ver- und Entsorgung der einzelnen Bauabschnitte erfolgt punktgenau. Ein Zwei-Wege-Unimog zieht den Arbeitszug auf Schienen und Straßen. Er sorgt für den Werkzeug- und Materialtransport. Foto: Porsche Consulting.
Das sogenannte taktile Bodenleitsytem aus grauen Rillenplatten wird passgenau in den Bodenbelag eingearbeitet. Es gewährleistet einen barrierefreien S-Bahnhof für sehbehinderte Menschen. Foto: Porsche Consulting.
Mit einem Estrichmischer wird der Mörtel auf dem Bahnsteig verteilt. Foto: Porsche Consulting.
Qualität: Maßarbeit beim Schneiden der Bodenplatten. Foto: Porsche Consulting.
Millimetergenau werden die 60 mal 60 Zentimeter großen Betonwerksteinplatten eingepasst. Foto: Porsche Consulting.
Zwei Wochen waren die S-Bahnhöfe „Jungfernstieg“ und „Stadthausbrücke gesperrt. Seitdem stehen Gleis 1 und 2 den Pendlern wieder zur Verfügung. Foto: Porsche Consulting.

Im Jahr 1907 rollte der erste S-Bahn-Zug auf der Strecke von Altona nach Ohlsdorf durch Hamburg. Bis heute steht die S-Bahn als Verkehrsmittel für moderne Mobilität. Mit Zukunft. 730.000 Menschen in der norddeutschen Hafenstadt nutzen täglich die S-Bahn. Berufstätige, Schüler und Studenten genauso wie Touristen. Die Station „Jungfernstieg“, direkt am Ufer der Binnenalster im Stadtzentrum, gehört zu den größten Bahnhöfen. Der Haltepunkt wurde 1975 eröffnet. Jetzt brauchte er ein neues Kleid, genauso wie die Nachbarstation „Stadthausbrücke“. Keine einfache Aufgabe, wenn der Verkehr so störungsfrei wie möglich, bleiben soll. Die Deutsche Bahn, Betreiber der S-Bahn Hamburg, bat Bauexperten von Porsche Consulting um Unterstützung bei der Planung und Realisation der Arbeiten. „Logistik“ spielte dabei eine große Rolle – um Zeit und Kosten zu sparen. Und vor allem: Um die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.