Studierende

Daniel Heinzler: „Erst den Master, dann bei Porsche einsteigen“

Ursprünglich wollte Daniel Heinzler, Jahrgang 1989, nach dem Praktikum bei Porsche Consulting seine Freundin in China nur besuchen. Damit der gebürtige Karlsruher seinen Kollegen aber länger erhalten blieb, ermöglichten sie ihm kurzerhand eine Erweiterung seines Praktikums bei der Tochtergesellschaft in Shanghai. „Besonders die fremde Kultur und Mentalität machte die Zusammenarbeit mit den chinesischen Kollegen zu einer prägenden Erfahrung“, berichtet er.

Der angehende Maschinenbauingenieur absolvierte von März bis August 2016 sein Praxissemester bei der Managementberatung. Als Praktikant unterstützte er ein Berater-Team bei Unternehmens- und Wettbewerbsanalysen und half bei der Planung und Durchführung von Workshops mit. „Wir haben Hand in Hand gearbeitet und keine Mühen gescheut“, blickt Heinzler auf ein Beratungsprojekt bei der Muttergesellschaft Porsche AG zurück. „Das hat das Team zusammengeschweißt.“ Am Ende seines Praktikums wurde er in das Förderprogramm für die besten Praktikanten „Talents@CO“ aufgenommen. Und schrieb sogar seine Masterarbeit bei der Managementberatung. Dazu gehörte die Programmierung zweier Apps für mobile Endgeräte, die das technische Equipment im Karosseriebau der SUV-Reihe Macan instand halten. Dem Studenten gefiel die Mischung aus Praxis und wissenschaftlicher Arbeit sehr: „Nur über der Thesis zu brüten, ist für mich nicht in Frage gekommen. Ich brauche den Kontakt zu den Kunden und setze gerne Projekte um.“ Parallel arbeitete er an einer Big-Data-Analyse mit, die eine vorhersagbare Instandhaltung der Werksanlagen ermöglichen soll.

Auf die Frage, wie er am liebsten in den Beruf starten möchte, hat Daniel Heinzler eine ganz spontane Antwort: „Bei Porsche Consulting arbeiten!“ Er wolle auf jeden Fall im Bereich der Automobilindustrie bleiben, sagt Heinzler, „und im Idealfall irgendwann die Automobilhersteller Lamborghini oder Bugatti beraten.“