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Brigitte Vöster-Alber und Marc Alber, Geze

„Heute geht es besser und effizienter“

Brigitte Vöster-Alber leitet in Leonberg bei Stuttgart das schwäbische Familienunternehmen Geze. Die Technik des Hidden Champion öffnet und schließt Türen und Fenster in Gebäuden auf der ganzen Welt. Die Traditionsfirma besteht seit mehr als 150 Jahren: „Wenn man so eine gewachsene Fertigung hat wie wir, dann kommt irgendwann mal der Punkt, an dem man sich sagt: Das geht sicher besser und effizienter heute“, so die geschäftsführende Gesellschafterin.

Gemeinsam mit Porsche Consulting setzten Geze-Mitarbeiter ein Werksentwicklungsprogramm in sechs Umsetzungsstufen auf. Daraufhin wurden Schritt für Schritt alle Produktionsbereiche schlank und prozessorientiert ausgerichtet. Ergebnis: Die Produktivität stieg um 15 Prozent, der Fertigungsrückstand sank deutlich und die Lieferfähigkeit konnte signifikant erhöht werden. Ein Riesenvorteil, denn wenn auf irgendeine Baustelle auf der Welt ein bestimmtes Geze-Produkt geliefert werden soll, muss es oft extrem schnell gehen. Neben der verbesserten Geschwindigkeit war Geze mindestens genauso daran interessiert, dass die Neustrukturierungen dauerhaft funktionieren. Ein wichtiger Bestandteil im Prozess ist die höhere Flexibilität der Produktion. Um Stoßzeiten abzufedern und das Personal optimal einzusetzen, wurden Mitarbeiter für mehrere Aufgaben qualifiziert. Für Marc Alber, Assistent der Geschäftsleitung, ist diese Rechnung voll aufgegangen: „Wir sind jetzt in der Lage zu wachsen, ohne im großen Stil neu einstellen zu müssen.“